Dienstag, 13. Februar 2007

Beleidigung ohne Risiko

Noch eine Anekdote
Im schönen Jahr 1993 begegnete ich einem Arschloch. Einem echten. Ich möchte die Begegnung schildern, damit ganz, ganz vielleicht dieses dumme Stück sich angesprochen fühlt. Wahrscheinlich wird er es nie lesen, aber zumindest geht es mir besser.

Ja, ich machte gerade Führerschein. Und wie immer war ich knapp bei der Zeit für den Theorieunterricht. Ich raste also den Radweg entlang. Aus einer Auffahrt wollten hintereinander zwei Autos. Sie ließen aber zwischen sich den Radweg frei, so dass ich ungehindert...

ZACK TÜDDELÜT, die Welt schleuderte einmal über und unter mich und ich schrabbte mit dem Gesicht über das Pflaster, dann schlug mein Fahrrad auf meinem Rücken ein.

Nur damit sich jemand dran erinnert: Es war etwa im März oder so um den dreh, es war die Alexanderstraße in Oldenburg, etwa auf Höhe des damaligen Postamtes. Ich bin mit dem Kopf aufgeschlagen und kann mich nicht hundertprozentig erinnern. Sollte dies aus unerfindlichen Gründen der Fahrer des vorderen der beiden Fahrzeuge je lesen, sei ihm hiermit gesagt:

Du bist das größte, dümmste und widerwärtigste Arschkrampenfressenpimmelgesicht auf Gottes Erden.

Und jetzt: Bitte, bitte, bitte, versuch mich wegen Beleidigung zu verklagen, denn dann hab ich Dich an Deinem dreckigen Arsch!

Was war passiert? Nicht viel. Der Fahrer hatte bis hier hin nichts getan... außer dass er vergessen hatte, dass man Abschleppseile mit einem kleinen roten Fähnchen versehen muss, sei es auch nur, dass man sichergeht, dass niemand drüber stolpert, wenn er dazwischen durchgeht... oder sich mit dem Rad heftig auf die Fresse packt, das ganze Gesicht aufgeschlagen hat, Prellungen auf dem Rücken und eine Riss in der Ohrmuschel, den ich noch immer habe.

Ich lag da also, benommen, alles tat mir weh, aber nichts schien gebrochen. Wie ich aussah (heftigst im Gesicht blutend) wusste ich nicht. Ich hatte Kopfschmerzen. Ich stemmte mich mühsam vom Boden hoch, das Fahrrad rutschte scheppernd von meinem Rücken. Ihm war beim Sturz nichts passiert - es fiel ja weich. Einige Leute sammelten sich. Ich glaube das jedenfalls, ich kann mich nicht mehr klar erinnern. Ich kann mich allerdings erinnern eine Autotür klappen zu hören. Ich war noch nicht ganz vom Boden weg, nicht mal in der Hocke, da sprach die Stimme des Sackgesichts:

"Ist alles in Ordnung?"

Geyle Frage. Ich hing da auf dem Boden, dreckig, das Gesicht blutüberströmt, das linke Ohr genau so, nachdem ich gerade mit dem Kopf auf dem Fahrradweg aufgeschlagen war und mein Fahrrad in hohem Bogen hinter mir her, um mir auf dem Rücken einzuschlagen. Sah ich da etwa so aus, als sei alles in Ordnung? Ich wusste nicht einmal, was gerade passiert war. Also antwortete ich der Stimme "Ich galub ich lebe noch..."

Dann ging alles sehr schnell. Die Stimme sagte fix "Ach, dann ist ja gut", eine Autotür klappte zu, Auto mit Anhängsel entfernten sich und waren weg, bevor ich zum Stehen gekommen war, um mich nach ihnen umzusehen. Verdutzt, verwirrt und benommen setzte ich also meinen Weg zur Fahrschule fort, wo alle mich entsetzt anstarrten. Ich sah offenbar aus, als sei ich gerade eben mit der Fresse auf dem Boden aufgeschlagen.

So, kommt jemandem die Geschichte bekannt vor? Der melde sich bitte, ich möchte ihn wegen fahrlässiger Körperverletzung und Fahrerflucht anzeigen. Da sich mit diesen Aussichten keiner melden wird, kann ich den Fahrer hier ohne jede Gefahr beleidigen. Der Fahrer ist nämlich eine dumme Sackratte, ein Pimmelzwerg, ein abartiges Wichsfressendummbratzenarsch. Poste hier Deine Mail und ich teile Dir meine Adresse mit, dass Du mich aufgrund dieser Beleidigungen heimsuchen magst. Dann hast Du die Wahl: entweder die Anzeige oder ich richte Dich so zu, wie Du mich damals. Aber ich mach es langsamer, damit Du nicht wie ich alles verpasst und Dich kaum dran erinnern kannst. Ach nee, ich nehm lieber die Anzeige. Das Geld ist mir lieber als Deine stinkende Visage anpacken zu müssen. Ich hoffe, wenn Du dies liest, hast Du etwas von dem Wissen, dass es hier jemanden gibt, der Dich abgrundtief hasst!

So, das war vollkommen nutzlos, hat aber gut getan.

.db

Mittwoch, 7. Februar 2007

Hauptsache nicht ich!

Ich rege mich auf. Worüber? Verantwortungslosigkeit. Was habe ich gerade eben bei web.de gelesen?
Eltern-Umfrage: TV für Gewalt an Schulen verantwortlich
Für Gewalt und Mobbing an den deutschen Schulen sind nach Ansicht vieler Eltern die Medien verantwortlich. 45 Prozent geben Fernsehen, Internet und Videospielen die Schuld, wie aus einer repräsentativen Umfrage hervorgeht, die von der Frauenzeitschrift "Für Sie" veröffentlicht wurde. Quelle
Tolle Wurst. Frage: Wer erlaubt den Kindern und Jugendlichen den Konsum von Gewaltfilem, -serien, -videos und -spielen? Das sind nicht die Medien, das seid ihr, ihr Eltern! Frage zwei: Warum hängen die Kids denn da immer vor? Weil ihr euch nicht kümmert oder kümmern wollt! Frage drei: Wie kommt es, dass es Tausende und Millionen von Kiddies gibt, die super zwischen der Medienwelt und der realen Welt unterscheiden können, aber ein paar durchgeknallte Idioten, denen niemand den vernünftigen Umgang mit Gewaltfiktion beigebracht hat und die deswegen abdrehen? Weil ihr nicht für sie da wart. Man macht es sich ja sooooo einfach, die Schuld auf andere zu schieben, am besten die ach so reiche und kapitalistische Medienindustrie, solange man nicht selbst die Verantwortung für den eigenen Nachwuchs übernehmen muss.

Macht doch mal die Augen auf!!! Seht ihr denn nicht, dass ihr alle Macht habt, eure Kinder so zu beeinflussen, dass aus ihnen gute Menschen und keine durchgeknallten Massenmörder werden? Aber ihr habt einfach keinen Bock drauf, euch mit ihnen und ihrer Welt auseinanderzusetzen. Ihr wollt die Verantwortung für eure eigenen Kinder von euch schieben.

Das ist ganz schön krass...

.db

Montag, 5. Februar 2007

Müllermilch Erdbeer und zwei Mandarinen

Eine Anekdote aus meiner "Jugend".

Es war im Zivildienst. Ich schob selbigen in einem örtlichen Krankenhaus. Toller Job: Zivi im OP. Dort hatte man Kontakt mit lustigen Pflegern und Gepflegten, Narkotisierten und Narkotisierern, Chirurgen und Menschen. Dienst begann um 07:00 und endete um 15:30. Nicht selten machte ich einen kurzen Halt beim auf dem Weg liegenden Spar-Markt. Dort holte ich mir eine Müllermilch Erdbeer und verzehrte sie auf dem Fahrrad. Ja, mit etwas Übung kann man beim Radfahren auch aus diesen elenden Plastikbechern schlürfen.

Daheim angekommen gab ich mir meine fette Ladung TV und zwei Mandarinen. Das einzige aufkommende Problem war ein leicht flaues Gefühl im Bauch. Aber das kannte ich ja schon. Ich habe einen empfindlichen Magen.

Schließlich musste ich zum Fahrunterricht - an sich schon ein gefährliches Unterfangen, hatte ich doch bei der Fahrt dorthin mal einen hässlichen Unfall. Davon hier mehr. Ich kam diesmal sicher und heile an, nur mein Magen rebellierte zunehmend. Die Ausführungen des freundlichen Herrn S. strichen eher ungehört vorbei, während ich immer nervöser zur Uhr schaute. Sekunden rannen langsam dahin wie alte Suppe.

Um 20:00 soll der Unterricht vorbei sein, aber ich hielt es nur noch bis 19:50 aus. Es ging einfach nicht mehr. Aus. Vorbei. Ich meldete mich, mir ginge es nicht gut, ob ich eher gehen könnte. War kein Problem, zeichne schnell Deine Anwesenheit ab, siehst auch nicht gut aus. Ich kritzelte schnell meine Unterschrift hin und machte mich auf den Weg nach hinten, um meine Jacke zu holen. Die Jacke ließ ich hängen. Es ging WIRKLICH nicht mehr. Ich sprintete in Richtung Toilette, riss die Tür auf und fand den Raum dunkel vor. Winzig, klein, eng. Wo war der Lichtschalter?

Es ist mir noch immer unerklärlich, warum das so wichtig war. Ich hätte einfach losbrüllen sollen, aber doch nicht in der Öffentlichkeit. Licht an, Tür zu, so macht man das. Aber den Lichtschalter konnte ich einfach nicht finden! Da geschah es.

Bevor ich in Details gehe: Die Kloschüssel habe ich getroffen.

Den Deckel.

Und darüberhinaus auch noch den Rest der Schüssel, vor allem von außen. Genau so auch den lustigen Klovorleger drum herum. Und die Fliesen und die Tapete an der Wand, den Teppich im Flur, meine Schuhe, Hose und Pullover. Alles war voll von dem, was nun noch von der Müllermilch und den Mandarinen übrig geblieben war. Ich hatte versucht mir noch die Hand vor den Mund zu pressen, aber man macht sich kaum Vorstellung von der Kraft des Kotzens. Es ist etwa so, als presse man seinen Daumen auf einen voll aufgedrehten Wasserhahn. Es spritzt. Und das nicht zu knapp. Es fühlte sich an, als käme es mir aus den Ohren. Nun ja, die Richtung stimmte auch in etwa. Während ich nebenan, hinter einer kleinen Tür hörte, wie die anderen Führerscheinaspiranten zu ihren Jacken griffen, machte ich mich dran, die Sauerei mit Klopapierschnipseln zu beseitigen. Das dauerte und war von nicht allzuviel Erfolg gekrönt. Dann entdeckte ich auch den Lichtschalter hinten im letzte Eck des Kämmerleins. Nicht gut.

Es war im Winter und ich stand mit T-Shirt und Socken vor meinem Fahrlehrer. "Haben Sie mal einen Lappen? Mir ist da was passiert. Ich hab den Lichtschalter nicht gefunden."

Inzwischen ging es mir ja wieder prima. Nur peinlich berührt. Deswegen lehnte ich auch seine Angebote ab, mich nach hause zu fahren. Wieso? Wie käm ich am nächsten Tag zur Arbeit? Ich wollte nur meinen Lappen. Nun gut, er schickte mich nach hause und beteuerte, ich müsse nicht mehr mit dem Lappen dabei. Keine Ahnung.

Eine Woche später. Ich konnte mir nicht verkneifen einen Blick zu riskieren. Alles war sauber. Es war neu tapeziert. Und draußen, neben der Tür prangte ein neuer, glänzender Lichtschalter.

Mittwoch, 24. Januar 2007

Schlagzeilenticker

  • Bratwurstbrand in Frankfurt - 87 Geschmackknospen qualvoll verendet - Wurstmaxe minimiert
  • Brotwürfelalarm in Madrid - 83 Tote, Bürgermeister deprimiert
  • Genexperiment mit Nebenwirkungen - Gerold L. (31) scheißt Spinnweben, Textilindustrie entzückt
  • Fresswahn in der Kantine - Köchin geplatzt, 13 VW-Angestellte leicht verletzt
  • Kirchendach löst sich in Luft auf - Hostien bei Messe vom Regen aufgelöst, Gebisse von 7 Senioren verklebt, dadurch erheblicher Sachschaden, örtliches Dentallabor dementiert Beteiligung
  • Razzia bei Kaffeklatsch - große Mengen Spitzendeckchen sichergestellt
  • Buch bei Hausbrand verbrannt - Menschenrechtler fällt in Ohnmacht
  • Brechreiz abgebrochen - Einbrecher meint: "Ein Verbrechen!", Abbruchunternehmer: "War einfach noch nicht Bruchreif!"
  • Stahlarbeiter stehlen Stahl - Polizei beschreibt Tat als stilvoll
  • Fruchtfliegenangriff - Bananenschale schaltet Anwälte ein
  • Huhn zum Präsidenten gewählt - Chicken Mc Nuggets ab sofort illegal, Ronald McDonald für Vogelfrei erklärt
  • Frage der Woche: Samenspenden steuerlich absetzbar?
-db

Donk Bars @ Flickr

Es wurde im Bereich Donkscape - Knipser eine Fotogalerie angedacht. Diese wurde nun outgesourct, nee, das sieht nicht aus... outgesourced, outgesorst (reimt sich auf Horst), outgesourcet outge... ach fuck it!

Donk Bars @ FlickR

Die ersten 15 Bilder sind schon angeleint (online).

-db

UPDATE: Sind schon über 40...

Dienstag, 23. Januar 2007

Statusbericht III

DonkBlog ruft gar nicht erst groß...

Von wegen, gibt aber was Neues. Scheißi geht los.
  • Unter "zeuch" gibt es jetzt den ersten und leider erstmal einzigen Audioclip "Scheißi und die Nazis" mit dem ultimativen Scheißi-Sprecher, Herrn Bomjes. Die Rohdateien für weitere Clips sind mit dem Auflösevorgang einer alten Sicherungs-CD verloren gegangen... Dieser Clip ist schon einige Jahre alt, die Darbeitung stellenweise etwas steif, aber es ist immerhin ein Unikat.
    LINK
  • Viel dramatischer sind die ersten NEUN Episoden von Buch I (Erbswurssuppengrün) zum ersten Mal seit Jahren wieder online. Mit etwas überpolierten Grafiken und dafür aber der alten Rechtschreibung...
    LINK
Geyle Sache, Mutti!

Geh Krabben pulen...

-db

Freitag, 19. Januar 2007

Lauwarm

Ich strumpel fröhlich durch die Stadt, immer auf der Hut, dass meine 95cm Nachwuchs nicht JEDE Pfütze mitnehmen, als ich an einem café draußen diese Worte lese:

lauwarm

Lauwarm. Mmmmh... Nee, mal ehrlich, das ist doch irgendwie schon widerlich. Warmer Apfelkuchen, OK. Heiße Kirschen oder so, klar. Lauwarm? Wie warm ist lauwarm? 37°C? Das kommt mir vor wie "pisswarm" oder "Körpertemperatur".

Unser Apfelkuchen wird besonders schonend auf Körpertemperatur gebracht, bevor er serviert wird.

Lauwarm klingt ja ehrlich, aber nicht lecker. Ich meine,in welcher Körperöffnung wird dieser Apfelkuchen aufbewahrt, dass er lauwarm wird?

Nee, Leute, euren lauwarmen Kuchen könnt ihr euch sonstwohin schieben...

...und diesmal bitte dort lassen!

-db

Mittwoch, 10. Januar 2007

Statusbericht (II)

DonkBlog ruft das Mutterschiff. Gibt es was Neues?

Nicht wirklich. Sind aber dabei die Bildgrößen etwas anzupassen, damit auch die armen Säue mit einer geringeren Auflösung als der Donk selbst nicht so viel scrollen müssen. Wir sind doch lieb, oder? Keine Sorge, heut abend schon geht's weiter. Oder morgen oder so. Jetzt setz uns bloß nicht unter Druck!

So wird das nie was...

Gürteltiere (I)

Mama, Mama, mein Gürteltier ist kaputt!

Ja, was hat es denn, mein Schatz?

Es hat ein Loch! Da hinten!

Na, das wird wohl das Arschloch sein.

Mach das weg!

Gut. Bring mir doch mal mein Nähzeug und die Rolle mit dem groben Bindfaden...

Mama, Du bist die Größte!

Dienstag, 9. Januar 2007

Die Gelben Teufel II: Gelb ist Blau

Also, DHL ist gestorbern. Ist ja schön und gut. Wen gibt es denn dann? UPS, GPS, GLS, DPD oder etwa Hermes?

Hermes ist ja nicht nur bekannterweise der Götterbote und Gott der Händler, sondern auch der Diebe. Und nach dem, was da geschah, wohl auch der Gott der Idioten.

Wir bestellten erneu bei eBay und siehe da, die gute Dame wollte per Hermes senden. Dank der technischen Wunder war es ein Einfaches, innerhalb weniger Minuten nach erfolgreicher Ersteigerung auch die Überweisung weg zu haben. Zack Bumm, alles super, nur da kam kein Päckchen. Eine Woche verging, noch eine und, lo and behold, noch eine! Also kontaktierte ich die Verkäuferin, die sich nicht als unwillig, sondern als sehr nett und zuvorkommend herausstellte. Ja aber, wieso? Also, wieso kam das Päckchen nicht? Die freundliche Dame hatte mir das Transkript von Hermes mitgeschickt. Und siehe da, die komischen Kappesköppe hatten es gar drei mal versucht, das Päckchen abzuliefern, aber niemanden erreicht. Wie denn bitteschön auch, wenn berufstätige Menschen nunmal vormittags um 10:00 nicht zuhause sind. Warum habe ich nur nicht auf die Benachrichtigungskarten reagiert?

Weil es sie nicht gab.

Drei mal war ein Götterbote da, drei mal hielt er mich offenbar für unwürdig, über sein vergebliches Verweilen an meiner Schwelle benachrichtigt zu werden. Na, dummen Sterblichen muss man auch nicht alles sagen, sonst wär die Bibel auch nciht stellenweise so krude geschrieben und mit einem vierfachen Schriftsinn versehen. Laut Päckchenprotokoll war die Sendung nun auf dem Weg zurück zur Absenderin.

Juhuu!

Was mich dann allerdings verblüffte, war der Brief vom Hermesversand, das Päckchen läge nun für zehn Tage in deren nahegelegenen Depot. Ob ich es abholen wolle, ob sie es zu einer anderen Adresse liefern sollten, all das könnte ich unter einer konstenpflichtigen Nummer mit den netten Hermesoiden abmachen. Also rief ich da an, gab ihnen unter Knurren und Murren meine Büroadresse durch und hoffte und harrte am nächsten Montag auf mein Päckchen, welches das Weihnachtsgeschenk für meinen Kleinen enthielt.

Ja, es wurde geliefert. Nein, sie bekamen es nicht ohne noch eine letzte Dummheit hin. Gegen 11:00 ging eine interne Mail an alle Mitarbeiter, wer denn ein Päckchen von einer netten Frau XY erwarte. Ich eilte hinunter, nur um zu sehen, dass die lustigen Göttlichen wie erwartet meine Heimadresse mit meiner Geschäftsadresse zu überkleben. Mit nur der Adresse. Mein Name war getilgt worden.

War ich zuerst noch unwürdig, schienen die Hermesoiden nun zu glauben, unsere Sekretärin könne hellsehen?

Na, wer sind wir Sterblichen, dass wir versuchen, die Götter zu verstehen? Oder die Logistiker...

-db

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Zuletzt aktualisiert: 21. Apr, 02:03

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